Der Begriff "ELearning"
"Die Bedeutung des Begriffs "e-Learning" war zu Beginn seines Auftretens stärker auf das elektronisch unterstützte Lernen (satellitengestütztes Lernen, Lernen per interaktivem TV, CD-ROM, Videobänder, etc.) konzentriert.
Im Zuge des Internet-Hype der ausgehenden 90er Jahre wurde e-Learning hauptsächlich für das "netzangebundene" Lernen (so genanntes "webunterstütztes" Lernen) verwendet, etabliert sich jedoch zusehends wieder als Überbegriff für alle Arten medienunterstützten Lernens.
E-Learning schließt also heute sowohl Lernen mit lokal installierter Software (Lernprogramme, CD-ROM) als auch Lernen über das Internet ein.
Wesentlich für das Verständnis von e-Learning ist dabei, dass es nicht bloß um die (interaktive) Aneignung von Informationen geht – wie dies im "klassischen" computerunterstützten Unterricht (CUU) der Fall war – sondern, dass die (menschliche) Begleitung des Lernprozesses eine ganz wesentliche Rolle spielt: Tutoring, Coaching, e-Moderation … lauten die dafür verwendeten "buzz words"."
(Peter Baumgartner, Kornelia & Hartmut Häfele)
Eine knappe und klare Definition bietet der ANUBA-Modellversuch aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an:
"eLearning ist eine besondere Variante des computergestützten Lernens. Merkmale dieser virtuellen Lernwelten sind, dass die genutzten Lernsysteme und Lernmaterialien:
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in digitalisierter Form angeboten werden,
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sich durch Multi- und/oder Hypermedialität (Informationsvernetzung) auszeichnen,
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Interaktivität
zwischen dem Lernenden, dem System, dem Coach und den Mitlernenden - vor Ort oder im Netz - unterstützen und
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online
für den Nutzer direkt verfügbar sind."
Definitionsansätze
Darüber hinaus gibt es aber eine Reihe von Definitionen, die sich nach den folgenden beiden Ansätzen richten:
