Medienerziehung
An Ratschlägen, wie man Spam verhindern kann, fehlt es keineswegs, aber ihre Wirksamkeit kann nie hundertprozentig sein. Auch die besten Filter sind unvollkommen, da sie oft auch Mails als Spam identifizieren, die das nicht sind. Tricks gegen Spam rufen eine Reaktion der Spammer hervor und müssen daher häufig verändert werden. Daher muss man sagen, dass der beste Schutz gegen Spam noch immer noch in der Medienerziehung des Users liegt. So wie jedes Medium seine speziellen Umgangsregeln hat, gibt es auch Regeln, die man beachten sollte, damit Spam nach Möglichkeit vermieden wird.
Praktische Ratschläge für den User
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E-Mailadresse nicht mitteilen
Eine wirksame, aber nicht unbedingt praktische Methode: wer keine E-Mailadresse angibt, erhält auch keine erwünschten Mails und Informationen, womit der eigentliche Sinn des E-Mails verloren geht.
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Absender und Betreff beachten
Wenn sowohl der Absender, wie Betreff Ihnen unbekannt vorkommen, sollten Sie das Mail ungelesen löschen - was auch ein guter Schutz ist gegen Viren und Würmer.
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Nie mit dem Spammer in Kontakt treten
Eine Antwort bestätigt dem Spammer, dass seine Adresse richtig war und die Post gelesen wird. Er wird daher seine Spams dann ganz gezielt verschicken.
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Keine Links anklicken
Spam-Mails sollten Sie sich angewöhnen ungeöffnet zu löschen, ohne einen der darin vielleicht enthaltenen Links anzuklicken - selbst, wenn er interessant erscheint.
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Namen verschleiern
Benutzen Sie für Ihre E-Mailadresse keine sinnvollen Namen. Die Adresse Name.Vorname@Provider.Toplevel-Domain (z.B. Hans.Muster@bluemail.ch) wird von einem Adressen-Generator schneller "erraten" als ein Nonsense-Name, z.B. Ha-Mus@bluemail.ch.
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Mehrere E-Mail-Konten benutzen
Bei mehreren E-Mail-Konten kann man seine eigentliche Adresse geheim halten und nur an eine ausgewählte Anzahl von Personen abgeben. Die öffentliche Adresse dagegen sollte man bei einem grossen Provider mit guten Filtern anmelden.
Links zu Sites mit nützlichen Ratschlägen
Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM hat ein Dossier mit Leitfäden zum Thema Spam herausgegeben, die sich sowohl mit der Entstehung von Spam wie mit seiner Bekämpfung befassen.
BAKOM: Spam - Spamming - SpammerDie freie Enzyklopädie Wikipedia hat zum Thema Spam ein Dossier mit vielen nützlichen Ratschlägen, Erläuterungen und Adressen erstellt.
Dossier Spam auf WikipediaAnti-Spam-Leitfaden (August 2006) (PDF, 195.29 KB)
Medienerziehung für Jugendliche
Das Projekt «Café @» der Bildungsdirektion des Kantons Zürich kümmert sich um den Einsatz des Internets in den Schulen. Tipps zur Medienerziehung für Jugendliche finden sich auf der Site des Café @.
Café Affenschw@nzDas deutsche Jugendportal Blindekuh hat eine Site der Medienerziehung Jugendlicher gewidmet. Darin geben sie Tipps, wie man sich generell im Netz verhalten sollte und auch solche, die sich speziell mit Spam-Mails, resp. deren Vermeidung beschäftigen.
blinde-kuh.de - Jugendschutz im Internet
