GLOBE
Das System Erde kennen zu lernen, es zu verstehen und es pfleglich zu behandeln ist das Ziel des internationalen Schulprogramms GLOBE.
Aktuell
Ende Januar 2011 wurde offiziell die GLOBE Haselkampagne eröffnet, an der sich alle Schulen (aber auch weitere Interessierte aus Öffentlichkeit und Wissenschaft)in der Schweiz beteiligen können. Ziel des Projektes ist es, Haselsträucher über ein ganzes Jahr lang zu beobachten und die Ergebnisse aus allen Regionen der Schweiz zusammen zu tragen und auszuwerten.
GLOBE international
Das System Erde kennen zu lernen, es zu verstehen und es pfleglich zu behandeln ist das Ziel des internationalen Schulprogramms GLOBE. GLOBE-Klassen arbeiten fächerübergreifend mit dem Internet: sie beobachten die Natur (Atmosphäre/Klima, Vegetation, Jahreszeiten, Boden, Wasser), führen Experimente und Messungen durch, übermitteln die Messdaten per Internet an einen zentralen Server der NASA in den USA. Dort werden sie gesammelt, ausgewertet, graphisch aufbereitet und können für den Unterricht übers Internet ganz gezielt abgerufen werden. GLOBE bietet zudem eine Plattform für internationale Schulkontakte.
GLOBE in der Schweiz
Mit der Unterzeichnung eines Staatsvertrages mit den USA durch den Bundesrat ist die Schweiz 1998 GLOBE beigetreten. GLOBE ist dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) zugeordnet worden. Ende 2009 ist der Förder-Verein GLOBE Schweiz gegründet worden. Der GLOBE Schweiz Verein bezweckt eine breite nationale Abstützung sowie den Dialog zwischen Bildung und naturwissenschaflichen Forschungsakteuren.
Lehrplanbezug
Die Ziele von GLOBE lassen sich mit allen Schweizer Lehrplänen vereinbaren. Das GLOBE Programm eignet sich zum Einsatz ab der 3. bis 4. Primarklasse bis in die Sek II hinauf. Lassen Sie sich von der Landeskoordination beraten, welche Themen (Protokolle) für welche Stufen besonders geeignet sind. Es eignet sich besonders auch für eine fächerübergreifenden Unterricht und für Projektarbeit.
Mitmachen
Für die Beteiligung am internationalen Programm (insbesondere für die Dateneingabe) muss ein Basiskurs (link zu Ausbildung) absolviert werden. Das Mitmachen an den schweizerischen Projekten Bioindikation Bach und Fluss sowie Invasive Neophyten (gebietsfremde invasive Pflanzen) bedarf keiner Ausbildung.
Kosten
Für Schulen, welche ans Internet angeschlossen sind, entstehen wenig Materialkosten: vieles ist bereits vorhanden, anderes kann im Werkunterricht hergestellt werden.
