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Die Internet Revolution aus der Sicht eines Baby-Boomers

Dominik Landwehr

Die Generation der Baby-Boomer, zu der der Referent gehört (Jg. 1958), hat die digitale Revolution ganz anders erlebt als die heutige Generation: Weniger als Revolution vielmehr als Entwicklung, die schon in den 60er Jahren angefangen hat. Das hat weitreichende Konsequenzen, die im Einführungsreferat thematisiert werden.

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Digitale Bildung ab dem 1. Zyklus

Jérémie Leuthold

Der Staatsrat des Kantons Waadt setzt in seinen beiden Papieren «Programme de législature» (pdf, Französisch) und «Stratégie numérique» (pdf, Französisch) eine Priorität auf die digitale Bildung. Sie ist in drei Ziele unterteilt

  • Das erste räumt den Lehrpersonen eine zentrale Rolle ein, die sicherstellt, dass sie über die nötigen Kompetenzen verfügen, die Schülerinnen und Schülern in einem sich wandelnden technologischen Umfeld auszubilden. Sie nehmen eine Schlüsselstelle in der digitalen Transformation der Gesellschaft ein.
  • Das zweite soll Schülerinnen und Schülern mit der Informatik, den digitalen Geisteswissenschaften sowie der Digitalisierung vertraut machen.
  • Die dritte besteht darin, die Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Lernumgebungen zu schaffen, die der digitalen Bildung in allen Klassenzimmern, für alle Lehrpersonen und in allen Fächern förderlich sind.

Zu Beginn des Schuljahrs 2018 wurden zehn Pilotschulen der obligatorischen Schule ausgewählt, um die Informatik ab dem ersten Zyklus einzuführen. Eine Massnahme also die Kindern betrifft, die hauptsächlich offline, ohne IT-Geräte (Computer, Tablets) unterwegs sind. Diese Neuerung verlangt nach Weiterbildungskurse für Lehrpersonen, welche in Zusammenarbeit mit der EPFL, UNIL und HEP von der Bildungsbehörde (Direction pédagogique de l’enseignement obligatoire) entwickelt wurden.

Die jüngste Umfrage bei den beteiligten Schulen wurde auf den Höhepunkt der Pandemie gemacht. Die Ergebnisse werden in naher Zukunft erwartet.

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Präsentation pdf, 278,18 KB

portal.kibs.ch – ein Dienst der Schulinformatik des Kantons Bern

Christian Dietz

Mit dem portal.kibs.ch geht die Schulinformatik eine neuen, individualisierenden Weg. Registrierte Schulen können nebst allgemeinen Angeboten zu Medien und Informatik auch schulhausspezifische Dienste nutzen. Letztere werden laufend ausgebaut.

Oberste Priorität des Portals hat die Vernetzung der Schulen untereinander. «Wie machen das Andere?» Das Aufzeigen von Best Practise Beispielen auf Basis von unpersönlichen Schulhausdaten, kann in der heterogenen Schullandschaft des Kantons Bern Sicherheiten bieten.

Im November 2020 startet die Schulinformatik das Portal mit dem Ampelflyer, welcher den Fokus auf die Sensibilisierung im Themenbereich Datenschutz und Datenmanagement hat. Die Schulaufsicht des Kantons Bern wird diesen bei den Schulleitungen bewerben.

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Präsentation pdf, 708,92 KB

Digitale Bildung: ein starkes Engagement für die Zukunft junger Menschen

Angela Fuchs

Der Staatsrat des Kantons Neuenburg will sich der grossen Herausforderung der digitalen Transformation der Gesellschaft stellen, indem er die jungen Neuenburger darauf vorbereitet, sich ihren/seinen Platz im sozialen, kulturellen, bürgerlichen und wirtschaftlichen Raum zu schaffen. Er setzt damit sein Engagement für die Begleitung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen fort, indem er einen Bericht und Dekret über digitale Bildungzur Einführung der digitalen Bildung in der obligatorischen und nachobligatorischen Bildung vorschlägt.

Die in diesem Programm geplanten Aktionen sind Teil der bisher durchgeführten und bekannten Arbeiten auf interkantonaler und nationaler Ebene. Die digitale Bildung wird sich in den nächsten Jahren weiter entwickeln; damit die Neuenburger Jugend jedoch rasch von der hochwertigen digitalen Bildung profitieren kann, die für ihre Integration in die heutige und künftige Gesellschaft unerlässlich ist, hält es der Grosse Rat für wichtig, dass relevante Entscheidungen so bald wie möglich getroffen werden.

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IT Bildungsoffensive Kanton St.Gallen: Schwerpunkt Berufsbildung

Daniel Rakic

Mit der IT-Bildungsoffensive investiert der Kanton St.Gallen 75 Mio. Franken in ein innovatives Programm, um die Bildung für die Zukunft zu rüsten. Die Investitionen sollen die Basis für die St.Galler Wirtschaft schaffen, junge Menschen rekrutieren zu können, die in Grundhaltung und Fachlichkeit optimal auf die Herausforderungen des Leitmedienwechsels im Rahmen der digitalen Transformation vorbereitet sind. Das Programm umfasst alle Bildungsstufen.

Die Berufsbildung ist einer von fünf Schwerpunkten der IT-Bildungsoffensive. Die Lernenden sollen Schlüsselkompetenzen erwerben, um kreativ und innovativ die Entwicklung von Berufswelt und Wirtschaft mitzugestalten.

Folgende Leitinitiativen werden in diesem Schwerpunkt umgesetzt:

  • Weiterbildung der Lehrpersonen: Etablierung eines Weiterbildungsprogramms zur Befähigung der Lehrenden, die Potenziale der Digitalisierung an der eigenen Schule und im eigenen Unterricht zu nutzen.
  • Unterricht 4.0: Entwicklung, Erprobung und Start der Einführung moderner Lehr-, Lern- und Assessmentformen (mediendidaktische Konzepte) sowie innovativer Medien zur Stärkung der Kompetenzen der Lernenden.
  • Neues Inhaltsarrangement: Durchführung eines Pilotprojektes für MEM Berufe (Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie), um die kontrollierte Einführung neuer modular-flexibler Bildungskonzepte zu erproben.

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Präsentation pdf, 3,56 MB

Edulog – Föderation der Identitätsdienste im Bildungsraum Schweiz

Michael Jeitziner

Mit Edulog soll für Schülerinnen und Schüler, für Lernende und für das Personal von Bildungseinrichtungen der Zugang zu Online-Diensten in Schule und Unterricht vereinfacht und vereinheitlicht werden. Edulog ist eine wichtige Massnahme der Digitalisierungsstrategie der EDK. Die Kantone tragen die Kosten für die zentrale Infrastruktur von Edulog gemeinsam.

Die zentrale Infrastruktur von Edulog ist seit dem 21. September 2020 offiziell in Betrieb.

Im Input wird erklärt, wie Edulog funktioniert, wie sich der technische Aufbau der Föderation abgespielt hat und was für Learnings die Geschäftsstelle Edulog aus den letzten 6 Monaten gezogen hat.

 

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Präsentation pdf, 398,21 KB